Traumverloren – Wo Musik nicht endet
Das Kairos Quartett erkundet bei seinem Bachwochen-Debut Musik, durch die ein beseelender Resonanzraum entsteht, in dem Klänge verweilen, sich verlieren und ins Unhörbare hinausgleiten. Das Leuchtturm-Ensemble der zeitgenössischen (Kunst-)Musik begibt sich neben dem aus 15 Miniaturen bestehenden Officium breve von György Kurtág, der 2026 100 Jahre alt ist und selbst betörend Bach spielt, und Georg Friedrich Haas’ obertonreichen 2. Streichquartett auch erstmals in die Musik J. S. Bachs: mit den zwei heute als Uraufführungen zu erlebenden Miniaturen von Larisa Vrhunc (Auftrag des Kairos Quartetts), für die sie Bachs Musik auf berührende Weise in unsere Zeit transferiert, und eine Quartett-Adaption aus Bachs traumhaftem Actus tragicus.


