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"Aufbruch in die Neue Welt", Konzert v. 20.9.2008, Cuxhaven
Eine für viele Zuhörer sicherlich neue musikalische Erfahrung bescherte das Kairos Quartett, das den literarischen Aufbruch [der Schauspielerin Martina Gedeck] mit Neuer Musik bereicherte. [...] Das Cuxhavener Publikum erlebte die vier Musiker [...] bestens aufgelegt. Sie spielten mit perfekter Präzision und konzentrierter Leidenschaft [...] John Cages "Thirty Pieces" und György Kurtágs "Quartetto per archi op.1". Letzteres zählt zu den Klassikern der Quartettliteratur nach 1950, wird aber wegen seiner extremen technischen Schwierigkeiten nur selten gespielt.
Feinste, schillernste und auch intensivste Klänge erfüllten den Hanseatensaal und erreichten eine spürbare Konzentration und auch Anspannung im Publikum. Ob in üblicher Quartettformation auf der Bühne oder in den vier Ecken des Saales verteilt, die Musiker überzeugten mit brillant gesponnenen, dabei auch leisen, manchmal nur mit den Fingern auf dem Griffbrett geklopften oder gezupften, feinen ziselierten Klanggeweben.
Bei aller Herausforderung glänzte das Quartett mit einer gekonnten Spielweise und entlockte auch im Zusammenspiel mit der fünften Klangfarbe, der Stimme von Martina Gedeck [teilweise kam es zu Überlappungen von Sprache und Musik], sensible, tiefergreifende, anrührende bis heitere Nuancen.
Am Ende des Abends gab es viel Beifall für diese Text- und Klangerlebnisse der besonderen Art.
Jens Potschka, 22.9.2008, Cuxhavener Nachrichten
Konzert für John Cage, Konzert v. 5.9.2008, Herrenhaus Halberstadt
Am Freitag Abend hatte das Quartett zum Geburtstag von John Cage ein in jeder Hinsicht fabelhaftes Konzert gespielt, das seine Spannung vor allem aus der stilistischen Unterschiedlichkeit der Werke bezog: neben den "Thirty Pieces" von John Cage war ")place(" des jungen italienischen Komponisten Giorgio Netti mit seinen komplexen Klängen der Höhepunkt.
Ute Schalz (www.halberstadt.de), September 2008 mehr...
Aspekte Salzburg 2008, Konzert vom 8.3.2008: G. F. Haas: 3. Streichquartett "In iij noct."
Gefangen in feinsten Klanggespinnsten
Die Mitglieder des Kairos Quartetts - zwei auf der Bühne, zwei hinten im Saal - jedenfalls erfüllten die Dunkelheit mit einem weiteren Makrokosmos feinster schillernster Klänge.
Man brauche als Künstler für die Interpretation dieses Werks die Konzentration des Publikums, wie ein Segler den Wind, sagte der Cellist Claudius von Wrochem, bevor das Licht ausging. Umgekehrt war es nicht schwer, sich von den brillant gesponnenen - dabei oft extrem leisen, manchmal etwa nur mit den Fingern auf das Griffbrett geklopften - Klanggespinsten in diese Nacht hinaus tragen zu lassen. - Ein Höhepunkt dieser Aspekte. [...]
Heidemarie Klabacher und Reinhard Kriechbaum, 9.3.2008, DrehPunktKultur mehr...
Aspekte Salzburg 2008, Konzert vom 7.3.2008
Neue Musik, traumhaft schön
Im zweiten Konzert des Abends das Berliner Kairos Quartett: Susanne Zapf und Wolfgang Bender, Violine, Simone Heilgendorff, Viola, Claudius von Wrochem, Cello. Vier Musiker, die Neue Musik nicht nur mit Intellekt und perfektem Handwerk, sondern auch mit wahrer Leidenschaft spielen. [...]
Die so lange verfemt gewesene Kunst der Wiederholung, die Technik feingliedriger Variation wird bei Haas zum Ereignis. Den Glockenklängen und Vogelstimmen des Beginns [Erstes Streichquartett] kann man sich nicht entziehen. Das mystische Raunen wird bis zum Äußersten gedehnt, kein Wunder, dass im Finale plötzlich Wagners Tannhäuser chromatisch um die Ecke lugt. Genauer ausgehorcht, emphatischer und feiner ziseliert als das Kairos Quartett kann man das nicht spielen.
Franz Hanslieb, 9.3.2008, DrehPunktKultur mehr...
Luciano Berio und Georg Friedrich Haas beim Festival Wien Modern 2007
Eines der beeindruckendsten Werke war aber das in gänzlicher Dunkelheit gespielte dritte Streichquartett [v. Haas] «In iij noct.» in einer Aufführung mit dem Kairos-Quartett, in der wenige Elemente, die auch der Kommunikation unter den Musikern dienen, eine einzigartige Atmosphäre ergaben, bevor unvermittelt und betörend ein Gesualdo-Zitat erklang.
Daniel Ender, 8.12.2007, Neue Zürcher Zeitung mehr...
"VerLAUTungen" - Konzerthaus Berlin
Wenn Laute zischen...
Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten ist das A und O des auf Freud gestützten psychoanalytischen Vorgangs, zugleich aber auch jeder durchstrukturierten Musik. Wer anders als Dieter Schnebel könnte dies von der Couch in den Konzertsaal holen: Schon vor Jahren befasste sich der Komponist, in seiner Vorliebe für experimentelle Kreativität mit John Cage vergleichbar, mit Kammermusik namens „Psycho-Logia“. Spontanes und Strukturiertes charakterisiert auch das gleichnamige Streichquartett, dessen zwei erste Sätze das Kairos Quartett im Werner–Otto–Saal zur Uraufführung bringt. Was die Musiker an rudimentären, quasi frei assoziierten Floskeln [...] zu sprechen haben, verdichtet sich mit sanfter Melodik und herb dreinfahrenden Dissonanzen ebenso zur Albtraum–Szenerie, wie es das eigene Spiel vergnüglich kommentiert.
„Verlautungen“ nennt das unermüdlich nach neuen Wegen suchende Quartett sein Programm, mit dem es an seine Reihe „Fünf Fenster“ vor fünf Jahren anknüpft. Dabei geht es nicht nur um den Laut als Essenz von Musik und Sprache, kulminierend in der Komposition „Die rauen Lautflecken“ des russischen Autors, Performers und Stimmkünstlers Valeri Scherstjanoi, der ein Feuerwerk zischender, knackender, gurgelnder Laute abbrennt. Es geht auch um Alltagserleben, etwa wenn Schnebel in seinen „Museumsstücken II“ Thermoskannen, Sahneschläger und quietschende Pappkartons auf ihre Klangqualitäten befragt. Kompositionen des 34-jährigen Sergej Newski setzen solcher Heiterkeit einen ernsten, komplexen Ausdruck entgegen. Dennoch: Er hätte nicht gedacht, dass Neue Musik so viel Spass machen könne, meint ein Konzertbesucher in der anschließenden regen Publikumsdiskussion.
Isabel Herzfeld (Tagesspiegel Berlin, 23/2/2007)
Klavier | Raum | Lautstärke - Konzerthaus Wien
Die Invasion der Lautstärke - Das Kairos Quartett im Konzerthaus: Unverstärkte Streich- bzw. Klavierquartetts; kurze, aber hochaggressive elektronischen Tonkristalle
Wien - "Die akustische Realität ist der vorgestellten in jedem Fall überlegen. Sie ist herstellbar, aber sie ist nicht vorausnehmbar", so Wolfram Schurig im Text zu seinen neuen Klavierquintett blick: verzaubert. Diese Sätze könnten jedoch als Motto über allen Stücken des Abends stehen. Denn als Ausgangspunkte der durch das Kairos Quartett in Klänge übersetzten Partituren - Julio Estradas yuunohui'ensemble, Iannis Xenakis' ST/4 und Schurigs Quintett (mit der Pianistin Xie Ya-ou) - fungieren komplexe, konzeptuell-mathematisch bzw. grafisch generierte Prozesse.
Weit weniger homogen war die akustisch real wahrnehmbare Komponente. Denn während die Instrumentalmusikstücke naturgemäß nur wenig Schalldruck erzeugen konnten, kratzten die wie überdimensionierte Störgeräusche dazwischen erklingenden 12 Skizzen von Daniel Kötter an den Hörnerven wie eine Überdosis akustischer Chili. Die Klangkost eines unverstärkten Streich- bzw. Klavierquartetts war gegen die kurzen, aber hochaggressiven elektronischen Tonkristalle chancenlos, und so wirkten die an sich recht sperrigen Instrumentalklänge im Vergleich dazu geradezu schüchtern und etwas plattgewalzt.
Dabei klänge etwa Xenakis' bereits vierzig Jahre altes computergeneriertes Werk ST/4 aus der Geburtsstunde der stochastischen Musik durch seine enorme Dichte und Vielschichtigkeit nach wie vor erfrischend - wie Estradas aufgeregte Phrasen, die als fröhlich plapperndes Klangtheater wirkten. Oder die intensiven, sich gegen Ende mehr und mehr ausdünnenden Klangkonzentrationen bei Schurig, die sicherlich das Potenzial gehabt hätten, das Gehör zu öffnen und zu sensibilisieren. Wäre da nicht die ständige Angst vor einem Hörsturz gewesen ...
(spou / DER STANDARD, Printausgabe, 26.04.2007) Wiener Zeitung
"Brutaler Determinismus, konsequent umgesetzt vom konzentrierten Kairos Quartett. Julio Estradas "ensemble’yuunhui" für Streichquartett wurde zwei Mal gegeben, in getauschten Spielpositionen. Es tat gut, den filigranen Bögen und heftigen Tremoli nochmals folgen zu können, die Grenzen des musikalischen Ausdrucks in Hörweite.
Wolfram Schurigs "blick: verzaubert" verbirgt ganz bewusst seine musikalische Struktur. Die spannende Interpretation durch das Quartett aus Berlin und die hervorragende Pianistin Xie Ya-ou gipfelte in einem sich immer weiter konzentrierenden, klanglich verkarstenden Finale, das die Zeit zum Zerreißen dehnte. Ein trotz lichttechnischer Schwierigkeiten stimmiger Abend, der großen Eindruck hinterließ."
Rainer Elster (Wiener Zeitung, 26/04/2007
Im Genuss sinnlicher Klangerlebnisse
Graz. Erfreulich groß war das Publikumsinteresse im Museum der Wahrnehmung für das ausschließlich Stücke des 20. und 21. Jahrhunderts im Repertoire führende Berliner Kairos Quartett. Sind schon die Einführungstexte der Werke von Isabel Mundry, Enno Poppe, Walter Feldmann und Giorgio Netti (alle um die 40) eine Wissenschaft für sich, so entpuppten sich im Interpretengespräch die Ansprüche der genannten - zwischen Tönen und Geräuschen pendelnden - Komponisten als nahezu unerfüllbar. Mit diesen Musikern wurde das Konzert der ungewohnten Klänge dennoch zu einem sinnlichen Erlebnis.
Ernst Scherzer, Kleine Zeitung 9.3.2005
Festkonzert des Konzerthauses Berlin zu Georg Katzers 70.
Das vom Kairos Quartett mit viel Klangfarbensinn uraufgeführte Streichquartett Nr. 4 verzichtet auf gängige spieltechnische Neuerungen, lenkt vielleicht gerade dadurch das Augenmerk auf Dehnungen und Stauchungen der Zeit im fesselnd lebendigen Fluss.
Isabel Herzfeld (Tagesspiegel Berlin, 12/1/2005)
[...] von dieser Haltung spricht auch Katzers neues Streichquartett, das vom Kairos Quartett technisch ausgefeilt und mit Hochspannung aus der Taufe gehoben wurde...
Olaf Wilhelmer (Märkische Allgemeine, 11/1/2005)
Die
zwei Streichquartette des intenisv im mikrotonalen Bereich arbeitenden
österreichischen Komopnisten Georg Friedrich Haas: wunderschön
fein gehörte Musik von ganz intensiver Wirkung. Das Kairos Quartett
spielt das mit äußerster Genauigkeit, mit gestischer Intensität
und mit tiefem Verständnis für die musikalischen Intentionen
von Haas.
Reinhard Schulz, Neue Musikzeitung 2/2005
Sommerliche Musiktage Hitzacker 2004:
Leises Leuchten contra Opulenz
...das Berliner Kairos Quartett (Wolfgang Bender und Chatschatur
Kanajan, Violinen; Simone Heilgendorff, Viola; Claudius von Wrochem, Violoncello)
spielte den gedämpften Tonfall mit leisem Leuchten. Emotionale Tiefe
verband sich dabei mit durchdachter Aufmerksamkeit, die jede Facette des
Klangs klar konturierte. Eine so technisch faszinierende wie emotional
berührende Interpretation, die dem Werk in jeder Hinsicht gerecht
wurde. »Berio ist gleichzeitig Kind, Poet, Träumer und Musiker»,
bereitet das Programmheft die Begegnung der Musik Berios mit der Schuberts
vor, indem es den Musikwissenschaftler Claude Rosset zitiert. Und schließt
die Frage an »Trifft das nicht auf Schubert zu?» Das mag sein
- doch dass Schuberts Poesie und seine Träume jenen Luciano Berios
verwandt sind, das machte an diesem Abend nur die luzide, unprätentiöse
und von ständiger Reflexion geprägte Interpretation des Quartettsatzes
c-Moll (D 703) durch das Kairos Quartett ohne Abstriche...
T. Jannsen, Elbe-Jeetzel-Zeitung, 3.8.2004 mehr...
Internationale
Ferienkurse für Neue Musik, Darmstadt 2004:
[...] Das vorzügliche "Kairos Quartett" machte
in der Orangerie mit neuen Streichquartetten bekannt. Enno Poppe betrachtet
in "Tier" die Musik wie ein Lebewesen, das seinem eigenen, kaum
begreifbaren Rhythmus folgt. Michael Reudenbach führt die Klänge
in "und aber" bis an die Grenze zum Verstummen, Franz Martin
Olbrisch übt sich in seinem Stück "Ein Quadratmeter Schwärze"
in der Zersplitterung der Klangwelt, und Georg Friedrich Haas beschwört
einen Hauch von Nostalgie, wenn er das Obertonspektrum langsam abtasten
lässt. [...]
Klaus Tapp, Darmstädter Echo, 19.8.2004
[...] Dies war der Anfang des Streichquartetts Tier von Enno Poppe, gespielt
in einem Konzert des Kairos Quartetts, das allgemein als ein Höhepunkt
unter den übrigens meist sehr gut besuchten Konzerten angesehen wurde.
Der theoretische Nachschlag kam am nächsten Morgen, als die vier
Musiker gemeinsam mit den Komponisten des Programms - außer Poppe
noch Michael Reudenbach, Franz Martin Olbrisch und Georg Friedrich Haas
- über die aufgeführten Werke und das Thema 'Streichquartett
heute' diskutierten; und es war faszinierend zu sehen, dass es durchaus
möglich ist, aus verschiedenen ästhetischen Positionen heraus
den eigenen Solipsismus vorübergehend zu überwinden. [...]
Martin Erdmann Die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik
2004, für "JetztMusik", SWR 2, 4.10.2004
Time
of Music Festival Viitasaari/Finnland Juli 2004:
Hiljaisuuden
ja hälyn rajalla – An der Grenze von Stille und Geräusch
[...]
Die Erstaufführung des in diesem Sommer als Gastkomponist bei „Time
of Music“ geladenen Dänen Bent Sörensen, geboren 1958,
nahm das deutsche Kairos Quartett vor. Verschleierte, dunkle, sich an
der Grenze von Geräusch und Stille bewegende Klänge zu modellieren,
ist charakteristisch für Sörensen, und gerade diese Klangwelt
zeigte das Kairos Quartett mit einer meisterhaften Interpretation von
Sörensens zweitem Streichquartett (1986). [...]
Mikko Voutilainen, Keskisuomalainen/Finnland, 10.7.04 (Übersetzung
Silke Bruns)
Nykymusiikin
kuntokoulussa - In der Fitnessschule der zeitgenössischen Musik
Viikon erikoinen - Spezielles der Woche
Die Ausführenden des deutschen Kairos-Streichquartetts, Wolfgang
Bender (Violine), Chatschatur Kanajan (Violine), Simone Heilgendorff (Viola)
und Claudius von Wrochem (Violoncello) ziehen Telefonkarten durch die
Saiten ihrer Instrumente, zuweilen nah am Steg. Die Streicher berühren
die Saiten oder das Holz des Bogens. Man hört ... verschleierte Klänge,
Rauschen, fast als seien auf der Bühne vier alte Röhrenradios,
welche auf der Suche nach Signalen eines submarinen Senders der Südpol-Forschungsstation
sind.
Mikko Voutilainen, Keskisuomalainen/Finnland, 11.7.04 (Übersetzung
Silke Bruns) mehr...
A
Quattro zeitgenössische Streichquartette bei den Rottenburger
Tagen für Neue Musik (3./4. April 2004)
[...]
Ein hochinteressantes Programm bot das Berliner Kairos Quartett mit Werken
von Julio Estrada, Morton Feldman, Michael Edgerton und Giorgio Netti.
Quadrophone Aufstellung ums Publikum fordert das klang- und geräuschfreudige
Yuunohui des 1943 geborenen Mexikaners Estrada [...]
Nettis ) place ( war als letztes Stück in diesem hochkarätigen
Konzert ungünstig platziert. Entgegen schwer verdaulichen Kommentaren
des Komponisten entpuppte sich das lange auf der Stelle tretende Opus
als fein ausgehörte, sorgfältig gestaltete Studie über
das spannende Innenleben der Instrumente, die gelegentlich wie ein stöhnender
Kleinsaurier aus der Ferne tönt und am Ende äolsharfenartig
im Winde verweht. [...]
Werner M. Grimmel, Neue Zeitschrift für Musik 3, Mai/Juni 2004
Körpereinsatz
mit Sogwirkung: Begeisternd das Kairos Quartett
Dass so gut wie alle Möglichkeiten neuartig differenzierten Klangs
ausgeschöpft seien, wie es gelegentlich verkündet wird, widerlegten
im ersten Sonntagskonzert Yuunohui des mexikanischen Komponisten Julio
Estrada und der uraufgeführte erste Teil des ersten Quartetts von
Michael Edgerton. Estrada komponiert kraftdurchpulste Klangströme,
Edgerton versah die ereignisreichen, nur bei wenigen Zäsuren sich
neu ordnenden verschlungenen Figurationen mit neuen Artikulationsmitteln,
fein differenzierten Vorschriften für den Anstellwinkel des Bogens
und die Intensität des Fingerdrucks [...]
Südwestpresse/Rottenburger Post, 6. April 2004
Kairos Quartett: eine Stunde mit Klängen in der Dunkelheit
Meisterleistung von Publikum und Musikern im Carlos-Chávez-Saal
Das deutsche Kammermusikensemble Kairos Quartett erweckte am Sonntag Nachmittag das Streichquartett Nr. 3 "In iij. Noct." , dem österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas (1953), zum Leben.
La Jornada, Mexico City, 1.4.2003 (Übersetzung Gunda Weiland) mehr...
Originalartikel auf Spanisch
MaerzMusik
Berlin 2003
Allerdings verdankte sich jenem Pluralismus
eines der -
von mir gehörten - interessantesten Konzerte der diesjährigen MaerzMusik:
der Streichquartett-Abend des ausgezeichnet musizierenden Kairos Quartetts
im Kammermusiksaal des Konzerthauses mit neuen Arbeiten von Enno Poppe
(UA), Orm Finnendahl (UA) und Georg Friedrich Haas (DE). Allein schon
die kontrastreiche Zusammenstellung der drei stilistisch eigenständigen
Streichquartette machten das Konzert zu einem spannenden Hörvergnügen.
Poppes Tier betiteltes Stück verdichtete das Potential von Glissandi zu
einer insistierenden, unerbittlichen Musik, deren Charaktere in einer
sehr gegenwärtigen Welt von Bedrohung, Verstörtheit, Suchen und Fremdheit
angesiedelt sind. Orm Finnendahls Fälschung für Streichquartett, Laptop,
Ghetto-Blaster und Live-Elektronik dagegen führte den pejorativen Sinn
von 'Fälschung' ad absurdum, indem es zeigte, welch eine lebendige, vielschichtige
und vergnügliche Musik entstehen kann, wenn man Vorhandenes - hier osteuropäische
Blaskapellenmusik und Chopin - klug komponiert neu sichtet. Georg Friedrich
Haas wiederum entführte mit seinem 3. Streichquartett In iij. Noct (In
jener Nacht) im wahrsten Sinne in einen sensibel ausgeloteten Klangraum
- die vier Musiker waren auf dem Rang an den vier Ecken des Saales postiert
-, in dem Hören zu einem gespannten Lauschen wurde.
Gisela Nauck, Positionen 55, Mai 2003
[...]
Im Bereich Konzertmusik bleibt neben dem
Orchesterkonzert vor allem das farbige Programm
des Berliner Kairos Quartett in Erinnerung. Enno Poppes Auftragswerk „Tier“
bot ein eigenartig bewegtes klangliches Innenleben und Orm Finnendahls
'Fälschung' mixt gewitzt Balkanklänge und Chopin in vielfäligen rhythmischen
Brechungen.
Ullrich Pollmann, Der Tagesspiegel, März 2003 mehr...
Huddersfield
Festival of Contemporary Music (Nov./Dec. 2002)
[...]
There were two recitals later in the day, the first featuring the remarkable
cellist Arne Deforce, the second the excellent Kairos String Quartet.In
both events, pieces by Wolfgang Rihm and Richard Barrett were juxtaposed.
Their styles are very different, but they complement each other. In Deforces
recital the intensity of Rihm's Über die Linie, for Solo Cello, was paired
with Barrett's Blattwerk, for Cello and Electronics, one of his more ambitious
instrumental scores, but the influence of the Furt Duo could also be felt.
The
Kairos Quartet demonstrated that the Arditti Quartet is no longer the
indisputable exponent of new music for the medium. Richard Barretts recent
13 Self-Portraits lost nothing in comparison with Rihms well-established
Eighth Quartet, but the most extraordinary item was Giorgio Netti's )place(,
for String Quartet. Netti introduced a complete repertoire of new sonorities,
which seemed to be suspended in space, compelling rapt attention throughout
the half-hour duration. [...]
John Warnaby (Musical Opinion Magazine, Mag Highlights
1433 March/April 2003 Festival Review: Huddersfield Festival of Contemporary
Music)
Klangspuren
Innsbruck und TransArt Bressanone 2002
[...]
Die vier MusikerInnen des Streichquartetts sitzen, in den vier Ecken des
Raums verteilt, im Dunkeln, müssen ohne Blickkontakt mit verschiedenen
Signalen versuchen, Kontakt zueinander aufzubauen, einannder zu antworten
und ein fragiles Gefüge beständig am Leben zu halten: Das ist die Anordnung
von Georg Friedrich Haas' neustem Werk, dem 3. Streichquartett "In iij.
Noct.", uraufgeführt auf der Südtiroler Franzensfeste und dann auch in
der Innsbrucker SOWI zu hören. Die ersten Worte der Ölbergszene "In jener
Nacht", die der Titel benennt, geben nicht mehr als einen kleinen Hinweis
auf die existenzielle Grunderfahrungen, die hinter einer solchen musikalischen
Extremsituation lauern mögen, bei der die drei Dutzend Bausteine in jeder
Aufführung etwas anders erklingen, doch wohl immer eine gewisse Kargheit
behalten müssen. Das Kairos Quartett tastete sich souverän durch die komplizierten
Anweisungen. [...]
Daniel Ender, Neue Vorarlberger Tageszeitung, 25.9.2002
[...] Später dann im Gewölbe eines unterirdischen Munitionsdepots die
schattenhaften Klänge eines Streichquartetts von Giorgio Netti und eine
Uraufführung von Georg Friedrich Haas, in vollständiger Dunkelheit - das
exzellente Kairos Quartett und das Publikum einander und dem düsteren
Ort ausgeliefert. [...]
Christoph Hahn, Der Standard 17.9.2002
[...]
Dann das tags zuvor in Franzensfeste uraufgeführte Streichquartett "In
iij. Noct." von Georg Friedrich Haas, da simmer neu geboren wird: bei
völliger unkelheit agieren und reagieren die Musik/innen, durchleben in
zeitloser Spannung Ängste, Irritationen und Stimmungen der Nacht. [...]
U. Strohal, Tiroler Tageszeitung 17.9.2002
Salzburger Festspiele 2002
'Austria
Today 4' mit dem Kairos Quartett
Druckkochtopfmusik
Im
vierten Konzert der Festspiel-Reihe "Austria Today" gab es am Montag programmmäßig
moderne österreichische Kompositionen zu bestaunen, diesmal für Streichquartett.
[...]
Stephan
Hoellwerth, SVZ 7.8.2002 mehr...
[...]
Roman Haubenstock-Ramati (1919-1994) und sein erstes Sreichquartett aus
dem Jahr 1973 eröffnete den Abend. Filigran, feinfühlig und - in der überaus
genauen und ernsthaften Interpretation dieser grafischen Partituren durch
das Kairos Quartett - [...]
Susanne Staehr, Pressespiegel des Festivals, 6.8.2002
mehr...
"Im
Rausch" - Das Kairos Quartett in München
Das Berliner Kairos Quartett, das sich der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts
widmet, hat in den wenigen Jahren seines Bestehens eine erstaunliche Entwicklung
genommen. Es ist herangewachsen zu einem der führenden Ensembles für zeitgenössische
Musik. In der Auseinandersetzung etwa mit mikrotonalen Ansätzen übt das
Quartett bereits stilprägenden Einfluss aus. Die Sicherheit und sinnliche
Frische im Umgang mit Skalen, die das zwölftönig chromatische Total überschreiten,
war nun im “Studio für Neue Musik" im Kleinen Konzertsaal des Gasteig
zu bewundern.
Reinhard Schulz (Süddeutsche Zeitung, 16.4.2002)
"Global
Ear" im Societätstheater Dresden
Gelungen waren auch die Interpretationen des Kairos Quartetts aus Berlin.
Die (alternierenden) Geiger Wolfgang Bender und Chatschatur Kanajan, Bratschistin
Simone Heilgendorff und Cellist Claudius von Wrochem kommunizierten problemlos
und intensiv, spielten klar, zupackend, aber auch sensibel und geheimnisvoll,
wo dies angebracht war, und hinterließen einen ausgezeichneten Eindruck
stählerne Kondition eingeschlossen ...
Benjamin Schweitzer (Dresdner Neueste Nachrichten, 20.1.2002)
Das
Kairos Quartett als Gast im Konzert des SWR-Vokalensemble
Wie dagegen eine scheinbare Ansammlung von Fragmenten zur Einheit verschmilzt,
belegte das Kairos Quartett mit seiner Interpretation von Kurtágs op.1.
Wo andere Quartette die aufgesplitteten Akkorde, die gegenläufigen Figuren,
die dynamischen Im- wie Explosionen zu platten Etüden moderner Spieltechniken
geraten, setzte das Kairos Quartett Klangfelder von größter energetischer
Dichte frei. Auch später, in der kompliziert verschachtelten metrischen
Architektur des dritten Streichquartetts von Bartók, gelang Kairos die
Volte, blitzartig die melodischen Qualitäten aufleuchten zu lassen zwischen
brutalen rhythmischen Aktionen und Ballungen ostinater Tongebilde.
Annette Eckerle (Stuttgarter Nachrichten, 27.10. 2001)
Berliner
Festwochen 2001
Andere, wie das Berliner Kairos Quartett, präsentierten ein Rahmenprogramm,
das aufhorchen ließ: Im Op. 1 [...] tritt überraschenderweise schon voll
die verdichtende Kraft György Kurtágs zu Tage. Bei [Artur] Schnabel mag
man eher von Dauerregen-Musik sprechen. Das Kairos Quartett spielte sich
hingebungsvoll durch Schnabels randvolle Seiten.
Gtl (Berliner Morgenpost, 24.9.2001)
Musica
Viva - Gesprächskonzert in Göttingen
Sie sind Experten, was die Moderne anbelangt. [...] Nach der Pause wurde
Kurtágs op.1 mit der gleichen Intensität und großer Präzision wiederholt.
Begeisterter Beifall vom zahlreichen Publikum...
Matthias Schneider-Dominco (Göttinger Tageblatt, 6.7.2001)
Stele
/ Landscape - Neue Musik und Landschaft
Dem bravourösen Solovortrag [...] folgte ein nicht minder eindrucksvoller
Beitrag des Kairos Quartetts, der unter der Überschrift “structure of
landscape" stand. Dabei glänzte das Quartett mit unverkrampfter und entspannter
Spielweise und entlockte so der durchaus anspruchsvollen Literatur sensible
bis heitere Nuancen...
Nico Thom (www.leipzig-almanach.de/Aktuell/Aktuell57, 2.6. 2001)
Eclat
Festival 2001
Und so sei es gestattet, den Artikel auf sicherem Terrain zu beginnen.
Eines ist nämlich undiskutierbar: das außerordentliche Niveau der Interpreten.
Quasi außer Konkurrenz lief das Streichquartett Nr. 2 von Georg Friedrich
Haas. Und es überzeugte auch im Wangener Theaterhaus, nicht zuletzt wegen
des feinnervig spielenden Kairos Quartetts.
Oliver Hasenzahl (Stuttgarter Zeitung, 13.2. 2001)
Festival
zeitgemäßer Musik Bludenz/Österreich 2000
Das Kairos Quartett, bestehend aus [...], begegnete den beiden so unterschiedlichen
Stücken [Lucier: Navigations, Berio: Sincronie] jeweils mit größter Kompetenz
und Engagement.
Anna Mika (Neue Vorarlberger Tageszeitung, 28.11.2000)
Festival
zeitgemäßer Musik Bludenz/Österreich 2000
Hier wie im vorhergehenden Stück war das bereits renommierte junge Kairos
Quartett mit äußerster Ernsthaftigkeit und künstlerischer Präzision der
Garant für authentische Übermittlung.
Hans-Udo Kreuels (Vorarlberger Nachrichten, 27.11. 2000)
14.
Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik/20 Jahre “Konzert des Deutschen
Musikrates"
Von Glück reden kann ein Komponist, wenn sich das Kairos Quartett seiner
Werke annimmt. Die durchweg jungen Mitglieder dieses 1996 gegründeten
Ensembles spielen mit einer Reife, die sich gewöhnlich erst nach Jahrzehnten
der Berufspraxis einstellt.
Peter Zacher (Dresdner Neueste Nachrichten, 10.10.2000)
Das
Publikum reagierte sehr dankbar, auch bei den “Thirty Pieces" von John
Cage, die vom Kairos Quartett mit stupender intonatorischer Sicherheit
umgesetzt wurden. Im Übrigen zeigte der Abend überzeugend, dass allerneuste
Musik nicht fürsorglich älterer Literatur bedarf, um sich zu behaupten.
Adolf Lang (Kassel, 29.2.2000)
Prozess
der Perfektionierung: [...] Mit Wolfgang Bender, Chatschatur Kanajan,
Simone Heilgendorff und Claudius von Wrochem ist ein Streichquartett zusammengewachsen,
das sich zeitgenössischen Kompositionen mit Leidenschaft und auf hohem
Niveau zu widmen vermag. Dabei sind nicht nur die spiel- und aufführungstechnischen
Probleme zum Teil extrem. Die komplexen, oft nur handschriftlich fixierten
Noten bzw. graphischen Partituren erschweren Erarbeitung und Wiedergabe,
so bei der “Sincronie" des schon modernen Klassikers Luciano Berio. [...]
Diese schweißtreibende, tägliche Arbeit übertrug sich als Gestaltungswille
auf das erfreulich zahlreich erschienene Publikum, das die Leistung zu
würdigen wusste. [...] Viel Applaus für das Kairos Quartett an diesem
anstrengenden, aber lohnenden Abend der Moderne.
Axel Oltmanns (Braunschweigische Zeitung, 8.11.1999)
Wenn
das Stück trotzdem mit viel Beifall bedacht wurde, lag dies an den Ausführenden,
die alle Spieltechniken mühelos bewältigten und durch gegenseitiges Zuhören
und gemeinsames Atmen die Verbindungen zwischen den Stimmen deutlich machten.
[...]
Andreas Göbel (Berliner Zeitung, 28.10.1999)
Klopfgeräusche
tröpfeln ins Ohr. Töne mit Vibrato-, mit schattenlosen Flageolett-Leib
bewegen sich in einer weiten Landschaft mit einer intensiven Sogwirkung.
Die Komponistin [V. Janárceková], wann immer man ihr begegnet, zeigt ein
faszinierendes Ergebnis ihrer “Forschungsarbeit" in dieser Landschaft
“hinter den Tönen". Außerordentlich kompetent zeigt sich das Kairos Quartett
in Sachen Neue Musik. Seine Spieler verfügen über einen hohen Grad an
Sensibilität und phantasiebegabten Gestaltungswillen.
Gerlinde Hoffmann (HNA, 2.6.1999)
Das
junge Kairos Quartett ist eine aufstrebende Formation, die noch an Auftrittssicherheit
und Standfestigkeit hinzugewinnen dürfte. Wieviel an Ausdruckswillen und
farblicher Gestaltungskraft schon da ist, zeigten die vier Berliner in
Kompositionen von Webern und Bartók: engagiert-schonungsloses Quartettspiel,
dessen differenzierte Pianowerte besonders auffielen.
Sigfried Schibli (Basler Zeitung, 5.12.1998)
Der
zweite Programmteil bot Weberns “Fünf Sätze" (1909), die das Quartett
äußerst empfindsam, mit dem Mut zum Scheitern nahm, in den langsamen und
besonders im letzten Satz aber glücklich triumphierte, Bela Bartóks drittes
Streichquartett (1927), das hier weniger stürmisch als aggressiv erschien
und György Kurtágs Opus 1 von 1959.
Hier lief das Kairos Quartett zur Höchstform an, arbeitete die divergierenden
Charaktere schlüssig heraus und erfreute mit schlicht wunderschöner Klanggestaltung.
So klingt im positivem Sinne routiniertes Musizieren.
Volker Straebel (Tagesspiegel Berlin, 3.12.1998)
Im
ersten Dezemberkonzert der Reihe “Unerhörte Musik" hob das Berliner
Kairos Quartett, vor drei Jahren gegründet und schon mit einem Kranichsteiner
Stipendium ausgezeichnet, ein Werk des Freiburger Informatikers und Komponisten
Thomas Hummel aus der Taufe. “Bruillards" (eine Wortkreuzung aus “brouillard"
wie Nebel und “bruit" wie Geräusch) ist bereits Hummels zweites Streichquartett
und alles andere als eine Petitesse. Knapp eine halbe Stunde lang spüren
die vier Streicher in faszinierend gefärbten Mischklängen der Sprachfähigkeit
ihrer Instrumente nach - eine “Sprachfrequenzanalyse", wozu das schwebende
Flautato ebenso gehört wie der hauchfein gesponnene son filé und das zischende
Mitklingen der Obertöne beim Spiel dicht am Steg. Quasi geatmet sind die
Geräusche, die Phrasen und Floskeln wirken syntaktisch organisiert. Und
so taucht aus dem Nebel der Geräusche herauf spielerisch die Rede: Der
Ton drängt - ganz wie in Beethovens Neunter - zum Wort, nicht blank heroisch
und positiv, vielmehr fragend, flüsternd und in schöne Klangsilben und
poetische Laute zerlegt. Anschließend erwies das vortreffliche, junge
Kairos Quartett die gleiche penible Empfindsamkeit wie den ihm gewidmeten
“Bruillards" auch den modernen Klassikern, in Weberns opus 5, Kurtágs
opus 1 und “aus der Ferne" wie auch bei Bartóks drittem Streichquartett,
welches so fragil und räumlich differenziert selten zu hören ist. [...]
Eleonore Büning (FAZ, 10.12.1998)
In
der Parochialkirche [gab] das Kairos Quartett... ein glänzendes Berlin-Debüt
... Weit im Kirchenraum verteilt spielten die jungen Instrumentalisten,
denen man die wiederholte Zusammenarbeit mit dem Arditti-Quartett anzumerken
meint, die anspruchsvollen “Thirty Pieces for String Quartet" in überwältigender
Präzision, mit feinem Klangsinn und fast perfekter Balance. Kairos behält
zu den zufällig zusammentreffenden Einzeltönen und Klanggesten eine vornehme
Distanz, verdoppelt keinen musikalischen Verlauf in aufdringlicher Expressivität,
sondern überläßt die drei sauber getrennten Materialschichten sich selbst,
die Bildung musikalischer Zusammenhänge dem Hörer. Ein fesselndes Spiel
befreiter Klänge...
Volker Straebel (Tagesspiegel Berlin, 1.Juni 1997)
Neben
dem Arditti-Quartett wartete auch das [Kairos Quartett] mit interessanten
Streichquartetten auf. Die Berliner Musiker brauchten dabei den Vergleich
mit den prominenteren Kollegen aus London durchaus nicht zu scheuen.
Jörn Peter Hiekel (WDR-Sendung über die Darmstädter Ferienkurse, August
1996) |
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